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City News

Trolleybusnetz reduziert

11 November 2013

Am 23.07.2013 verabschiedete der Stadtrat mit 31 Stimmen bei drei Enthaltungen einen neuen Verkehrsplan, der ab 01.07.2014 in Kraft treten soll. Der Plan sieht vor, dass auch die verbliebenen Trolleybuslinien vom Busunternehmen der Stadt bedient werden und die Gesellschaft „TrolleybusTransport“ aufgelöst werden.

Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Kapitalerhöhung durch die Stadt erbrachte nicht das erhoffte Ergebnis und der hoch verschuldete Betrieb konnte weiterhin nicht die erforderlichen Instandhaltungen vornehmen und keine ausreichende Anzahl von Fahrern beschäftigen. So musste wegen Fahrermangel seit Juni 2013 die Bedienung der Linien 124, 131 und 199 unterbleiben, damit wurde der Streckenabschnitt zur Endhaltestelle LCD „Konstruktoren“ eingestellt. Als weitere Maßnahme aufgrund des Fahrermangels werden ab Mitte 2013 die Trolleybuslinien 111 und 176 an Sonn- und Feiertagen durch Autobusse des städtischen Busbetriebs bedient und somit verkehrt an diesen Tagen kein Trolleybus.
Aufgrund mangelnder Instandhaltung brach im September ein Mast der Oberleitung auf den Fußweg eines zentralen Boulevards. Es wurde glücklicherweise kein Passant verletzt, der Direktor machte Materialfehler des vor 25 Jahren aufgestellten Mastes verantwortlich.
Die Anzahl der ebenfalls aus dem Eröffnungsjahr des Betriebs stammenden Trolleybusse, sämtlich vom Typ ZiU 682, reduziert sich ebenfalls. Neben dem im Juni des letzten Jahres ausgebrannten Wagen 012 musste auch Wagen 001, 003, 013, 018, 021, 023, 038 und 045 aufgrund ihres betriebsunsicheren Zustands ausgemustert werden. Es verbleiben noch 21 Trolleybusse, die den Betrieb von Montags bis freitags auf den ganztägigen Linien 111 und 176 sowie auf den mit einzelnen Fahrten angebotenen Linien 123, 170 und 177 aufrecht erhalten.

Foto:
Am 14.05.2012 war Trolleybus 044, der als einziger Wagen grün/blau lackiert ist, im Einsatz auf Linie 124. Der Großteil der Flotte trägt eine weiße Lackierung mit einem grünen und roten Streifen. Aufnahme: Yuri Muller.

Juergen Lehmann