Solingen - Deutschland
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Geschichte
Von 1952 bis 1959 stellte die Stadt Solingen ihre vier Straßenbahnlinien auf Obusbetrieb um. 62 neue und 5 gebrauchte Obusse des in Deutschland weitverbreiteten Typs ÜHIIIs gehörten zur ersten Obusgeneration. Mit der Beschaffung von 80 neuen Obussen auf serienmäßigen LKW-Achsen, die die E-Ausrüstung der ersten Generation erhielten, überlebte der Betrieb die Stillegungswelle von Obusbetrieben. In den 80er Jahren erfuhr der Betrieb Streckenverlängerungen, der mit der Eröffnung der neuen Obuslinie nach Aufderhöhe 1993 endete. Nach zäher Diskussion konnten die drohenden Stilllegungsabsichten abgewendet werden, ab 2001 begann der Ersatz der dritten Obusgeneration (21 Gelenk- und 46 Soloobusse von MAN/Gräf&Stift/Kiepe) durch neue Niederflurgelenkobusse. Dieser Generationswechsel fand 2009 erst einen Abschluss, als der Ersatz der letzten 14 Soloobusse durch 15 SwissTrolleys erfolgte, in diesem Zuge erhielt die Linie 683 eine Verlängung, die Obus-Drehscheibe in Burg wurde für den Linienverkehr aufgegeben. Die fünfte Generation wurde mit der Lieferung von 4 BOB (Batterie-Oberleitungs-Busse) eingeführt, zum 31.1.2023 schieden die verbliebenen Fahrzeuge der Serie von Berkhof/Traxis aus dem Linienverkehr aus.