Fördermitteln aus dem….
Fördermittel aus dem ..
20 Gelenkwagen bereits im Lieferauftrag mit der Firma Hess für Salzberg als Option enthalten mit 69 kWh-Batterie siehe Abs.5 + effizienter …
Die Linien bilden zentrale Ost-West-Achsen zwischen dem Stadtzentrum, Wohngebieten und wichtigen Einrichtungen wie den Tirol Kliniken, den Universitäten sowie dem Industrie- und Gewerbegebiet Rossau. Im Jahr 2024 nutzten allein auf diesen vier Linien knapp 15 Mio. Fahrgäste das Angebot.
Für den Betrieb werden 20 neue Gelenktrolleybusse angeschafft. Die Fahrzeuge verfügen über einen 230 kW Elektromotor und eine 69 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die während der Fahrt über die Fahrleitung geladen wird. Zur Stromversorgung wird eine 18,2 km lange Oberleitung errichtet – rund 50 % der Gesamtstrecke -, die von allen Linien gemeinsam genutzt wird. Die Batterieladung während des Betriebs ermöglicht auch Fahrten abseits der Oberleitung. Ein nächtliches Laden im Betriebshof ist nicht erforderlich, sodass die bestehende Abstellhalle ohne aufwändigen brandschutztechnisch notwendigen Neubau weiterverwendet werden kann.
Aus wirtschaftlicher Sicht sind weiters die Lebenszykluskosten überzeugend. Die kleineren, leichteren Batterien ermöglichen eine 15 % höhere Transportkapazität, zudem weisen die Busse mit einer realen Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren eine lange Lebenszeit auf. Die Oberleitungsinfrastruktur ist auf jahrzehntelangen Betrieb ausgelegt – auch wurde bereits ein Gesamtkonzept für die synergistische Nutzung durch weitere städtische Linien der IVB und Regionallinien des VVT entwickelt.
Damit stellt die Umstellung auf Trolleybusse die wirtschaftlichste Lösung zur Dekarbonisierung des Innsbrucker Busverkehrs dar. Voraussetzung für die Umsetzung ist allerdings die EBIN-Förderung, ohne die die hohen Anfangsinvestitionen nicht finanzierbar sind.
Bezogen auf die Nutzwagenkilometer ergibt sich über fünf Jahre eine CO₂-Einsparung von 6.734 t, inklusive Leerfahrten werden etwa 7.090 t CO₂ vermieden. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Reduktion von Lärm- und Schadstoffemissionen bei – insbesondere durch den Einsatz im Nachtbus-Verkehr – und verbessert damit die Lebensqualität für Anwohner:innen.
Trolleybusse sind energieeffizienter als batterieelektrische Busse und benötigen dank kleinerer Batterien sowie langlebiger Infrastruktur deutlich weniger Ressourcen.
Die Projektlaufzeit für die Umsetzung beträgt vier Jahre (Mitte 2026 bis Ende 2029). Insgesamt schafft das Projekt eine wichtige Grundlage für die langfristige Dekarbonisierung des ÖV in Innsbruck.
https://projekte.ffg.at/projekt/5148293