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Kreislaufwirtschaft beginnt bei der Planung

04.12.2024

Im Rahmen des Interreg Central Europe Projekts CE4CE diskutierten internationale Fachleute, wie Kreislaufwirtschaft den öffentlichen Verkehr nachhaltiger und wirtschaftlicher machen kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen und Infrastruktur effizient genutzt werden können.

Mehr als Recycling

Die Diskussion machte deutlich, dass Kreislaufwirtschaft weit über die Wiederverwertung von Materialien hinausgeht. Bereits bei der Planung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Energieversorgung lassen sich Ressourcen schonen, Lebenszyklen verlängern und Betriebskosten reduzieren.

Zu den vorgestellten Ansätzen gehörten:

  • digitale Zwillinge zur Optimierung von Energie- und Betriebskonzepten
  • Predictive Maintenance zur Verlängerung der Lebensdauer von Fahrzeugen und Infrastruktur
  • Second-Life-Nutzung von Batterien
  • Integration erneuerbarer Energien in bestehende Verkehrsinfrastruktur
  • ressourceneffiziente Planung und Beschaffung

Praxisbeispiele aus Europa

Partner des CE4CE-Projekts präsentierten Pilotmaßnahmen aus mehreren europäischen Städten. Die Beispiele zeigen, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch die Wirtschaftlichkeit und Resilienz öffentlicher Verkehrssysteme verbessern kann.

Die Ergebnisse fließen in Werkzeuge und Leitfäden ein, die Städte und Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Strategien unterstützen.