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Verona [IT] - Mit kleinen Schritten zum neuen System

J. Lehmann - 17.10.2016

Am 12.9.16 wurde in einer Sitzung des entsprechenden städtischen Ausschusses Unstimmigkeiten bzw. Änderungen des Trolleybusprojektes festgehalten. Nach Zustimmung des Ministeriums können nun die Trolleybusse vollelektrisch ausgeführt werden. Bislang war für die Überbrückung der fahrleitungslosen Abschnitte die Nutzung eines Dieselaggregats geplant, für das die erforderlichen Euro6-Abgaswerte nicht erreicht werden konnten. Des Weiteren wurde eine Einigung für den Engpass in der Via San Paolo getroffen, dieser soll nun durch Ampeln geregelt werden. Außerdem kann nun die Entwässerung der rund 50 Meter langen Straßenunterführung in der Nähe des Bahnhofs nachgerüstet werden, so dass die oberirdische Führung den Trolleybussen vorbehalten ist.
Bereits im September 2014 ging der Auftrag an Balfour Beatty SpA, die 2015 von der Firma Alpiq übernommen wurden. Neben der Einführung von zwei Trolleybuslinien mit einer Gesamtlänge von insgesamt 23,7 km und dem Bau eines Depots umfasst der Auftrag auch die Lieferung von 37 Trolleybussen. Hierfür war die Firma APTS aus Helmond als Lieferant vorgesehen, jedoch meldete diese im November 2014 Konkurs an. Ein neuer Lieferant für die Trolleybusse wird nun gesucht, die Entscheidung für Batterien anstelle eines Dieselmotors ist wegweisend für eine baldige Entscheidung. Bereits im April 2016 brachte die Lokalpresse L'Arena die Firma Carrosserie Hess als Lieferanten ins Spiel.

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Die Vorstellungen für den neuen Trolleybus wurden bei dem 23rd Trolleybus Committee Meeting im Oktober in Malatya so präsentiert, Auszug aus einem Vortrag der ATV - Verona, siehe:

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