Luzern 2010
Ort: Luzern, Schweiz
Datum: 30. November – 1. Dezember 2010
Teilnehmer: rund 120 Fachteilnehmer aus Verkehrsbetrieben, Industrie, Forschung und Politik
Cities Presented
Leipzig (Germany)
Mailand (Italy)
Nantes (France)
Szeged (Hungary)
Luzern 2010
Neue Horizonte im Stadtverkehr
Am 30. November und 1. Dezember 2010 trafen sich im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern internationale Experten aus Verkehrsunternehmen, Industrie, Wissenschaft und Politik zur zweiten internationalen Konferenz von trolley:motion.
Unter dem Motto „Neue Horizonte im Stadtverkehr“ diskutierten die Teilnehmer die Zukunft elektrischer Bussysteme und die Rolle innovativer Antriebstechnologien im öffentlichen Verkehr.
Die Konferenz zeigte bereits früh, dass sich der urbane Busverkehr in einem grundlegenden technologischen Wandel befindet. Neben klassischen Trolleybussystemen wurden neue Entwicklungen im Bereich Hybridantriebe, Energiespeicher, Batterie- und Brennstoffzellentechnologien vorgestellt und miteinander verglichen.
Praxisbeispiele aus europäischen Städten verdeutlichten, wie elektrische Bussysteme bereits erfolgreich eingesetzt werden. Präsentationen aus Städten wie Milan, Salzburg, Bologna, Budapest, Winterthur, Gdynia und Zürich zeigten unterschiedliche Strategien für den Einsatz moderner elektrischer Bussysteme im urbanen Verkehr.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration neuer Energiekonzepte. Beiträge zu Batterietechnologien, Energiespeichern und Wasserstoffprojekten verdeutlichten, dass zukünftige elektrische Verkehrssysteme nur im Zusammenspiel mit einer intelligenten Energieversorgung funktionieren können.
Die Konferenz machte damit bereits deutlich, dass elektrische Bussysteme nicht nur eine Fahrzeugtechnologie sind, sondern eine strategische Systementscheidung für nachhaltige urbane Mobilität darstellen.
Ein gemeinsamer Tenor der Konferenz war die zunehmende Bedeutung elektrischer Antriebe für den öffentlichen Verkehr. Viele Beiträge unterstrichen die Notwendigkeit, den Anteil elektrischer Systeme im urbanen Busverkehr deutlich zu erhöhen. Dabei wurde auch auf die besondere Situation in der gastgebenden Schweiz eingegangen, wo Trolleybussysteme seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle im städtischen Verkehr spielen.
Zugleich richteten die Teilnehmer eine klare Botschaft an die Politik: Für eine breitere Einführung elektrischer Bussysteme sind verlässliche und unterstützende Rahmenbedingungen für Elektromobilität im öffentlichen Verkehr notwendig.
Praxisbeispiele aus verschiedenen europäischen Städten zeigten, wie unterschiedliche Ansätze zur Elektrifizierung des Busverkehrs bereits umgesetzt oder geplant werden. Präsentationen zu Projekten und Entwicklungen aus Nantes, Leipzig, Szeged und Mailand verdeutlichten dabei die vielfältigen Möglichkeiten moderner elektrischer Bussysteme.
Testfahrt mit Hess-Bus, Luzern 2010









